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Das neue grüne, digitale Zeitalter der Real Estate Investments

January 24, 2022

Seit Langem gibt es in der Asset Management Branche eine ganze Reihe an verschiedenen Akronymen. Sämtliche Unternehmen aus dem Anlageuniversums haben oft gewisse Modewörter ins Leben gerufen und versucht, damit einen besonderen Stil oder eine bestimmte Strategie zum nächsten „Trend“ zu machen. Es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, dass das starke Zusammenspiel von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in den letzten Jahren, das den Begriff ESG hervorgebracht hat, nicht in dieselbe Schublade fällt. Der Immobilienbranche ist diese Revolution ganz sicher nicht fremd. Wie erfolgreich die Branche jedoch ist, ihre Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft nachweislich darzulegen, hängt von mehreren unterschiedlichen Faktoren ab – insbesondere von der Standardisierung der Berichterstattung und der Daten.

Warum sollten Investoren sich mit ESG befassen?

Man könnte sich die Antwort auf diese Frage ganz einfach machen und einfach behaupten, dass es ganz einfach „der richtige Weg“ ist. Auch wenn es hier natürlich immer mehr regulatorische Kontrollen und Vorschriften gibt, die eingehalten werden müssen, ist das noch nicht alles. ESG ist nicht einfach nur der letzte Neuzugang in der ruhmreichen „Buchstabensuppe“ des Sektors, sondern ein ernstzunehmendes Thema.

Es hat sich erwiesen, dass die Verfolgung eines nachhaltigen Investitionsansatzes nicht nur moralische oder ESG-Standards erfüllt, sondern auch die langfristige Anlageperformance verbessern kann.

Eine aktuelle Studie von Morningstar zeigt den konkreten Zusammenhang zwischen Fonds, die ESG-Kriterien berücksichtigen, und einer starken Anlageperformance und finanziellen Entwicklung. Dies könnte dazu beitragen, den Mythos zu zerstreuen, dass ethische Investitionen stets mit einer „Greenium“, d. h. einem Umweltaufschlag versehen sind, und dass die Anlageperformance darunter leidet, wenn ESG eine zentrale Bedeutung beigemessen wird.

Darüber hinaus haben ESG-Fonds bewiesen, dass sie sich auch während der COVID-19-Pandemie behaupten können. Eine von S&P Market Intelligence durchgeführte Studie zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der untersuchten ESG-ETFs den S&P 500 übertraf. Verantwortungsbewusstes Investieren erzielt daher sowohl in ruhigen als auch in turbulenten Zeiten eine solide Performance.

ESG-Anlagen haben aber neben reinen Performanceaspekten auch klare wirtschaftliche und wettbewerbliche Vorteile. Die vom britischen Verband der Investmentbranche „The Investment Association“ als „verantwortungsbewusste Anlage“ eingestuften Produkte dominierten 2021 die Fondsverkäufe an Privatanleger – insbesondere im September, als sie mit einem Volumen von 1,6 Billionen £ (ca. 1,84 Milliarden €) zwei Drittel des gesamten Nettoumsatzes im Bereich der Privatanleger ausmachten. Und diese Trends spiegeln sich zweifellos auch bei den institutionellen Anlegern wider.

Die Richtung, in die es geht, ist also klar. Aber warum sind Nachhaltigkeitsüberlegungen für den Immobiliensektor besonders relevant?

Langfristig denken

Das Real Estate Asset Management ist von Natur aus eine langfristige Angelegenheit. Dies gilt auch für den Umgang mit ESG-Aspekten. Immobilien-Assets werden oft längere Zeit gehalten als Aktien oder Anleihen. Deshalb müssen Immobilieninvestoren während des gesamten Investitionszyklus eine Reihe komplexer Verfahren, Herausforderungen und Meilensteine bewältigen.

Wer langfristig denkt, braucht Geduld. Zum Beispiel können die anfänglichen Kosten einer nachhaltigen Bauweise erstmal abschreckend sein, doch neben den positiven Umweltauswirkungen können Investoren auch von künftigen niedrigeren Heizkosten profitieren. Ebenso kann ein umweltfreundliches Gebäude häufig die Betriebskosten senken sowie rentablere Mieten und höhere Vermietungsquoten ermöglichen.

Alles ist lokal

Lokalisierung ist ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Verknüpfung von ESG und Immobilien. Obwohl die Branche international ist, sind alle Immobilieninvestitionen mit einem bestimmten Standort oder einer bestimmten Region verknüpft. Deshalb ist es wichtig, dass Investoren bei ihren Investitionsentscheidungen die Umweltbedingungen und regulatorischen Anforderungen vor Ort genau berücksichtigen.

Es lässt sich nicht bestreiten, dass der Bau und Betrieb von Gebäuden weltweit einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen ist. Deshalb kommt der Immobilieninvestitionsbranche eine einflussreiche Rolle zu, wenn es darum geht, Regulierungsbehörden und Regierungen dabei zu helfen, ihre Ziele hinsichtlich Klimaneutralität zu erreichen. Neben den globalen Initiativen und den Netto-Null-Zielen gibt es auch eine Reihe von verschiedenen lokalen Anforderungen, denen sich Immobilieninvestoren bewusst sein müssen.

Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Immobilieninvestoren klar darlegen, wie sie ESG-Faktoren in ihre Anlagestrategien integrieren und welche spürbaren Auswirkungen sie auf die Gesellschaft und die Umwelt haben.

Fokus auf das Wesentliche

Eines der Probleme, mit denen sowohl Kunden als auch Investmentgesellschaften bisher zu kämpfen hatten, besteht darin, dass es keine wirklich standardisierte oder allgemeingültige Definition dafür gibt, was ESG eigentlich bedeutet. Regulatorische Initiativen wie die EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (kurz: Offenlegungsverordnung), die eine Vereinheitlichung der Offenlegung und Transparenz in Sachen ESG erreichen will, ebnen zwar den Weg, doch die Branche muss nach wie vor einen Beitrag leisten.

Wie können Immobilieninvestoren also zeigen, dass sie nachhaltig und verantwortungsbewusst investieren?

Für uns ist die Antwort einfach: Digitalisierung, um aussagekräftige Daten zu erhalten. Wie das Sprichwort „Probieren geht über Studieren“ besagt, erhält man den Beweis für etwas nur, wenn man es selbst ausprobiert oder erlebt. Angesichts des wachsenden Regulierungsdrucks und des großen Interesses der Anleger an ESG-orientierten Strategien müssen Immobilieninvestoren ihre Glaubwürdigkeit beweisen und vermeiden, als „Greenwasher“ abgestempelt zu werden.

Wie können wir helfen?

Drooms kann Immobilieninvestoren hierbei durch die Bereitstellung einer digitalen und standardisierten Plattform helfen, auf der alle wichtigen ESG-Aspekte zu finden sind, die bei jeder Transaktion berücksichtigt werden müssen. Dieser Ort, oder Datenraum wie wir es auch nennen, kann zudem nahtlos in andere Software integriert werden, wie zum Beispiel Umweltmanagementsysteme, was den Zugang zu Informationen und Daten noch benutzerfreundlicher gestaltet.

ESG-Ziele und -Aspekte in einem digitalen Format zu haben, macht es leichter, den Erfolg zu messen. Ein Management von ESG-Aspekten während der Haltephase wird nicht nur Risiken, Kosten und Verbindlichkeiten senken, sondern auch Umsätze steigern und einen langfristigen Mehrwert schaffen, wenn es an der Zeit ist, zu verkaufen.

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