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Die Rolle der Technologie beim Begegnen von M&A-Problemen

April 24, 2020

M&A-Transaktionen werden immer vielschichtiger. Zur Bewältigung der zunehmenden Herausforderungen setzen Unternehmen öfter innovative Software-Tools ein, um das Dealmaking zu unterstützen. Zudem haben bedeutende Technologieakquisitionen zum Ausbau digitaler Kapazitäten stattgefunden.   

On the whole, M&A activity has trended upward for decades. Accenture Strategy research showed that 84% firms, of the thousand surveyed, acquired another company in the past two years, while a third acquired five or more companies. A further 47% of executives place technology and mobility at the heart of future growth strategies. The figures demonstrate how smaller business, not just the big players, are beginning to venture into M&A as a means to gain access to new products and markets and capitalise on economies of scale.

Warum Technologie bei M&A so wichtig ist

Gemäß dem 2016 M&A Trends-Report von Deloitte spielen die nachfolgend aufgelisteten Faktoren eine wichtige Rolle beim erfolgreichen Dealmaking. Fast alle dieser Faktoren, von offensichtlichen Ausnahmen abgesehen, können durch die angemessene Nutzung von Technologie unterstützt werden:

  • Effektive Integration
  • Wirtschaftliche Sicherheit
  • Korrekte Bewertung des Zielunternehmens
  • Sachgemäße Zielidentifizierung
  • Ein solider Due-Diligence-Prozess
  • Stabiles regulatorisches und legislatives Umfeld

Obwohl die meisten Unternehmen nicht in der eigentlichen Tech-Branche tätig sind, werden über 40 % von ihnen durch M&A indirekt in diese Branche verwickelt. Ergebnisse der globalen Unternehmensberatung Bain & Company aus dem Jahr 2019 ließen darauf schließen, dass der Anstieg der Aktivität in zunehmendem Maße darauf zurückzuführen war, dass Unternehmen ihre Reichweite ausweiten wollen.

Bessere Due Diligence

Zu den wohl wertvollsten, unterbewertetsten und zeitaufwändigsten Aspekten von M&A gehört der Due-Diligence-Prozess. Das Beschaffen, Erfassen und Bereitstellen von hunderttausenden Dokumenten für die Buy-Side-Analyse war historisch betrachtet eine gewaltige Aufgabe für Verkäufer. Die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) jedoch hat Workflows schneller und präziser gemacht und die Dealmaking-Landschaft dadurch drastisch verändert. Ein Bereich, der durch den großflächigen Einsatz von KI gekennzeichnet wird, ist der virtuelle Datenraum (VDR).

Highly secure, functional and disruptive digital platforms like Drooms make it easier and quicker to exchange confidential information in a strategic, structured and transparent way irrespective of where third parties might be located. Notable features include:

  • Automatisierte Dokumentenprüfung

Data room features like Drooms’ Findings Manager enable the automatic filtering of data room content, attributing relevance to search terms, synonyms and related search patterns. The ability to define and quantify potential risks and opportunities specific to a project is also recommended. Results can be then be exported in an Excel sheet for reporting purposes.

  • Fragen & Antworten (Q&A)

Der Q&A-Workflow ist grundlegender Bestandteil aller Transaktionsaktivitäten. Manche Provider bieten voll selbsttätig funktionierende Q&As, die in Minutenschnelle eingerichtet werden können. Selbst komplexe Q&A-Prozesse, bei denen Fragen von Spezialisten beantwortet und über mehrere Freigabestufen weitergeleitet werden, sind oft einfach zu konfigurieren. Man kann Antworten mit einem Anhang versehen oder mit einem Dokument im Datenraum verlinken. Außerdem kann man den Q&A-Prozess bedürfnisgerecht zuschneiden und den Workflow automatisieren.

  • Dokumentenübersetzung

Manche Provider haben eingebaute Übersetzungsfunktionen, die das Risiko von Datenlecks verringern und eine Dokumentenanalyse in der von Ihnen bevorzugten Sprache in Echtzeit ermöglichen.

Neben einem detaillierten Rechtemanagementsystem und einem Berichtsprozess mit klarem Audit-Trail sollte ein sachgerechter VDR Folgendes umfassen:

  • Projektmanagement – rund um die Uhr

Es sollte nicht unterschätzt werden, wie wichtig es ist, in einen Provider zu investieren, der umfassende Erfahrung mit der Strukturierung von Datenräumen hat und über ein Team aus mehrsprachigen Projektmanagern verfügt, die sieben Tage die Woche rund um die Uhr erreichbar sind.

  • Sichere proprietäre Server

Gemäß den europäischen Datenschutzgesetzen sollten alle Daten auf Servern in der EU oder der Schweiz gespeichert werden. Der Provider sollte selber für die Instandhaltung der Server sorgen. Der besonderen Sicherheit halber sollten Datenübertragungen ausschließlich über SSL-Verbindungen durchgeführt und mit AES 256-Bit verschlüsselt werden.

Gesteigerte Integration und Interaktionen

Laut einem Artikel mit der Überschrift: The Big Idea: The New M&A Playbook ", aus der Harvard Business Review scheitern möglicherweise ganze 70 % bis 90 % aller M&A. Die Unfähigkeit, unterschiedliche Geschäftsprozesse, Kulturen und Belegschaften effektiv zu integrieren, gehört zu den häufigsten Gründen für das Scheitern eines M&A. Allerdings kann digitale Technologie nachweislich zu einem erfolgreichen Übergang beitragen.

Traditionell ging es beim Einsatz von Technologie während der Integrationsphase meist um die Verwendung von IT-Bausteinen. Mittlerweile jedoch haben viele Unternehmen angefangen, Business Process Management (BPM) Software und Programmierschnittstellen (Application Programming Interfaces - APIs) zu implementieren. Diese Technologien sind im Stande, den Übergang von einer IT-Infrastruktur auf eine andere erheblich reibungsloser zu gestalten und sorgen für mehr Flexibilität und verbesserte Prozesseffizienz. Außerdem können derartige Analysesoftwarelösungen auch Post-Deal-Vorgänge unterstützen, indem sie hervorheben, an welchen Initiativen vorrangig gearbeitet werden sollte oder welche Kernprobleme besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Mit gesteigertem Dealmaking verbundene Probleme

Für Tech-Deals werden unterschiedliche M&A-Strategien angewendet. Diese Deals umfassen häufig die folgenden Aspekte:

  • Eigenständige Pre-Deal-Teams, einschließlich tieferer Einbindung von IT-Personal und CIO
  • Einzigartige Bewertungskriterien für Investitionen
  • Getrennte Bewertungs- und Kostenmodelle

Obwohl Unternehmen sich über die Sachverhalte im Klaren sind, stellt die eigentliche Implementierung viele von ihnen weiterhin vor eine Herausforderung – nur schätzungsweise 7 % aller Unternehmen gelingt eine Übernahme von Zielunternehmen innerhalb von 120 Tagen.

Die zukünftige Rolle von Technologie bei M&A-Transaktionen

Die Verfügbarkeit von Tools hat das Dealmaking beschleunigt und verändert. Außerdem steigt in vielen Sektoren der Wunsch, technologische Kapazitäten zu erwerben und neue Märkte durch M&A zu erschließen. Dieser Wunsch wird auch künftig weiterhin auf der Tagesordnung vieler zukunftsorientierter Unternehmen stehen. Obwohl die Deloitte-Umfrage 2020 M&A Trends auf einen Rückgang der voraussichtlichen Dealzahlen hindeutet, sind 63 % der Befragten weiterhin der Meinung, das Dealvolumen werde zunehmen. Der jüngste Ausbruch von COVID-19 jedoch macht das Vorhersagen zukünftiger Aktivitäten extrem schwierig.

Datenschutzfragen werden auch weiterhin Einfluss auf M&A-Deals haben. Andy Wilson, ein Partner bei Deloitte & Touche LLP, meinte:

„Datenschutz kann durchaus ein Diligence-Thema sein. Ein Zielunternehmen könnte eine Cybersicherheitslücke ins Unternehmen bringen, oder eine Transaktion, die Entlassungen oder sonstige Belegschaftsveränderungen nach sich zieht, könnte zu Datensicherheitsrisiken führen. Außerdem können Datenschutz und -management ein Integrationsproblem bilden, wenn ein neu fusioniertes Unternehmen zum Beispiel in neue Länder vorstößt, in denen andere Vorschriften zum Umgang mit Daten gelten.“

Das Aufkommen und Stärken von technologischem Fachwissen ist kein Differenzierungsvorteil mehr, sondern ist unentbehrlich für das Überleben eines Unternehmens und hat sich zur Voraussetzung für jede Geschäftstätigkeit entwickelt.

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