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Transaction Barometer

„Real Estate Transaction Barometer 2022“: Europäische Immobilientransaktionen werden immer komplexer

November 17, 2022

Wie entwickeln sich Immobilientransaktionen in Europa? Und was sind die Herausforderungen und Chancen für Immobilienprofis am Horizont 2023?

Klar ist: der Appetit auf internationale Immobilien bleibt groß. Das zeigt unsere neue Studie „Real Estate Transaction Barometer 2022“. Dafür hat Drooms, der führende Anbieter digitaler Datenräume für Immobilien in Europa, mehr als 4.000 Transaktionen der Jahre 2019 bis 2022 ausgewertet und rund 170 Immobilienprofis in ganz Europa befragt.

Und dennoch zeigt unsere Studie auch: europäische Immobilientransaktionen werden immer komplexer. Welche Herausforderungen die zunehmende Komplexität für die Immobilienbranche mit sich bringt, und welche Trends es außerdem noch gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Immobilientransaktion nimmt erheblich zu

Wer heute eine Immobilie verkaufen möchte, braucht Zeit. Die Tendenz ist eindeutig: In ganz Europa nimmt die Komplexität der Immobilientransaktionen deutlich zu. Die Durchführungsdauer einer Immobilientransaktion vom Bieterverfahren bis zum Abschluss hat sich stark verlängert.

Während 2019 im Mittel nur 165 Tage von der Eröffnung eines Transaktionsdatenraums bis zum Abschluss der Transaktion vergingen, waren es im ersten Halbjahr 2022 bereits 258 Tage.

real estate transactions
Zeitaufwand für eine Immobilientransaktion in Europa steigt

Am längsten dauern die Transaktionen in der DACH-Region

The upward trend is consistent across the European markets surveyed by Drooms. However, a country comparison shows some disparity in how steep the curve is. In Germany, Austria and Switzerland, the time spent on a real estate transaction increased from an average of 167 days between opening a transaction data room until closure (2019) to 273 days (H1 2022). The United Kingdom saw a similar sharp increase from 160 days (2019) to 256 days (H1 2022).

In Frankreich, Südeuropa (Spanien, Italien, Portugal) und den Benelux-Staaten (Belgien, Niederlande, Luxemburg) war der Zeitaufwand der Immobilientransaktionen hingegen deutlich geringer. Während sich die Dauer französischer Transaktionen von 181 Tagen (2019) auf 198 (erste Halbjahr 2022) erhöhte, steigerte sich der Aufwand in den südeuropäischen Ländern im selben Zeitraum von durchschnittlich 121 auf 192 Tage. Den geringsten Zeitaufwand verzeichneten die Benelux-Staaten mit 179 Tagen im ersten Halbjahr 2022 (2019: 130 Tage).

Aktuelle Wirtschaftslage verursacht Verzögerungen

Eine Rolle bei der Zunahme des Zeitaufwands spielten Verzögerungen durch die Coronapandemie. In dieser Zeit wurden viele Deals „on Hold“ gesetzt. Aktuell bringt die instabile wirtschaftliche Lage viele Käufer dazu, sich bei einer Kaufentscheidung mehr Zeit zu nehmen. So dauern Verhandlungen länger und die Verkaufsprozesse werden komplexer. Neben der aktuell schwieriger werdenden wirtschaftlichen Lage stellt aber auch die zunehmende Regulatorik die Investoren vor Herausforderungen.

Fragmentierte Regulatorik sorgt für Probleme

Insbesondere die länderspezifische Regulatorik und die Unterschiede im Immobilienrecht machen den Unternehmen bei internationalen Investments zu schaffen. Insgesamt sehen rund 47 Prozent der Befragten darin das entscheidende Hindernis. Auch die wachsenden Anforderungen im ESG-Bereich dürften einer der Treiber dabei sein. Die Europäische Union ist in diesem Bereich also nicht so geeint, wie es scheint. Den fehlenden Marktzugang beziehungsweise fehlende Marktkenntnisse z. B. im Bereich Immobilienrecht sehen knapp 30 Prozent der Befragten als größtes Hindernis für Cross-Border-Immobilientransaktionen. Unternehmen müssen daher auf die Expertise von Spezialisten wie Rechtsanwälten und Beratungsunternehmen aus den jeweiligen Zielländern ihrer Investments zurückgreifen – auch das trägt zur wachsenden Transaktionsdauer und mehr Komplexität bei den Abläufen bei.

Immobilientransaktionen
Fragmentierte Regulatorik ist das entscheidende Hindernis

Internationale Immobilientransaktionen stehen hoch im Kurs

Trotz der gestiegenen Komplexität und der fragmentierten Regulatorik stehen internationale Immobilieninvestments hoch im Kurs. Rund ein Drittel der von Drooms befragten Immobilienexperte planen eine Ausweitung ihrer Investitionen in internationale Immobilienmärkte und nur etwa 17 Prozent wollen ihre länderübergreifenden Immobiliengeschäfte im kommenden Jahr reduzieren. Neben den Diversifizierungsmöglichkeiten, die mit internationalen Immobilien einhergehen, dürfte vor allem die Chance auf Renditesteigerungen der wichtigsten Faktoren dafür sein.

Cross border investment
Auch 2023 sollen internationale Investitionen hoch im Kurs stehen

Besonders deutsche Investoren werden als Treiber des europäischen Immobilienmarkts gesehen – rund 51 Prozent der Befragten sind dieser Meinung.

Mit deutlichem Abstand folgten US-Amerikaner (26 Prozent) und Briten (23 Prozent). Im Ländervergleich ist vor allem der spanische Markt sehr international geprägt – 73 Prozent der spanischen Unternehmen sehen ausländisches Kapital als die bedeutendsten Treiber. Auch in Frankreich (46 Prozent), Deutschland (31 Prozent) und dem Vereinigten Königreich spielen diese eine wichtige Rolle.

Länderübergreifende Transaktionen bieten große Chancen

Das Potenzial ist nach wie vor groß. Das zeigt die hohe Anzahl von Immobilienexperten, die ihre internationalen Geschäfte beibehalten oder sogar ausweiten wollen. Rund ein Drittel der von Drooms befragten Immobilienexperte planen eine Ausweitung ihrer Investitionen in internationale Immobilienmärkte. Vor allem bei einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage ist die Erschließung neuer Zielmärkte wichtig, um das Portfolio zu diversifizieren. Dennoch zeigt unsere Studie auch, dass internationales Agieren nicht ohne Herausforderungen und Risiken kommt – auch innerhalb der EU.

Wer die Risiken kennt, kann Transaktionen besser steuern

Der steigende Zeitaufwand kann schnell zu hohen Kosten führen. Dieser Risiken müssen sich Immobilienprofis bewusst sein und frühzeitig damit umgehen. Der Einsatz eines Datenraums von Drooms vereinfacht die Transaktion und kann dazu beitragen, die Kosten zu kontrollieren. In dem alle relevanten Dokumente rund um ein Asset gut strukturiert und jederzeit in der aktuellen Version verfügbar sind, vereinfachen sich die Verkaufsabläufe wie etwa die Due Diligence oder der Frage-Antwort-Prozess sowohl intern als auch mit externen Beteiligten. Bei der internationalen Vermarktung von Assets hilft aber auch die integrierte Dokumentenübersetzung in fünf Sprachen. Diese unterstützt den Austausch zwischen internationalen Verkäufern und potenziellen Käufern während der Due Diligence und der Verhandlungsphase bis hin zum Abschluss eines Deals, und reduziert die Transaktionskosten.

Ein genauerer Blick auf den Umfang länderübergreifender Transaktionen – auch im Ländervergleich – sowie auf das Potenzial der unterschiedlichen Märkte und Assetklassen finden Sie im zweiten Blog-Post unsere Serie.

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