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Die fünf spannendsten Lösungen im Bereich Künstlicher Intelligenz für die Immobilienbranche

26. September 2017 | Drooms Germany

Die Immobilienbranche ist extrem dynamisch und will ihre innovative Kraft unter Beweis stellen. Künstliche Intelligenz hat die Macht, den Sektor durch Lösungen zu verwandeln, die wirklich alles verändern – von Vermögensverwaltung bis hin zur Abwicklung von Transaktionen mit Gewerbeimmobilien. Im Anschluss führen wir einige Beispiele für die Zukunft der Immobilienbranche an.


Künstliche Intelligenz hilft vielen Branchen, sich zu verändern und Innovationen umzusetzen. Auch im dynamischen Immobiliensektor gibt es zahlreiche Möglichkeiten, unterschiedliche Branchenakteure durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) effizienter zu machen. Das Potenzial von KI sorgt sogar dafür, dass technologische Innovationen in den Sektor angezogen werden.

Ganz gleich, ob es um einzelne Bewohner, um Verbände, Investoren oder Vermögensverwalter geht – einer der Vorteile Künstlicher Intelligenz ist zweifellos die Verbesserung von traditionell zeitaufwändigen Prozessen. 

Was sind die besten künstlichen Tools für den Immobiliensektor im Sinne Künstlicher Intelligenz? Im Anschluss untersuchen wir fünf Tools auf dem Markt, die den Immobilienmarkt für immer verändern können.

Analytische Tools zur Gebäudeautomatisierung

Bei der Verwaltung eines Immobilienobjekts führt die Automatisierung von Gebäuden zu einer erheblichen Senkung der mit Immobilienportfolios verbundenen Kosten. Künstliche Intelligenz, besonders im Hinblick auf das Internet der Dinge, kann energiesparendere Lösungen liefern und die prädiktive Analyse von Märkten verbessern. Gebäude werden leistungsstärker – laut Marktforschungsunternehmen Memoori wird der Markt für gebäudetechnische Systeme sich im Jahr 2020 auf 18,78 Mio. USD belaufen.

Die KI-Tools in diesem Sektor reichen von Energiemanagement bis hin zu Brandschutz- und Sicherheitssystemen. Zu den analytischen KI-Anwendungen gehören Tools wie BuildingIQ und Tellmeplus. Doch selbst auf Haushaltsebene sind intelligente Beleuchtungs- und Heizlösungen jetzt gängige Funktionen.

Verbrauchssenkende Machine Learning-Technologie

Ähnlich wie die Analyse-Tools ist auch das Machine Learning eine weitere KI-Technologie, die das Potenzial hat, die Immobilienbranche durch Selbstlernprozesse in Gebäuden zu unterstützen. Allerdings hat die Machine Learning-Technologie noch viel mehr zu bieten, denn die Industrie hat ihr Potenzial noch längst nicht voll ausgeschöpft. Was „Smart Homes“ betrifft, so könnten integrierte Machine Learning-Lösungen zu größeren Energieeinsparungen führen.

Beim Machine Learning sind die vorhandenen Tools noch nicht so zahlreich wie bei den anderen Technologien. Zu Beispielen gehören Dashboard-Produkte wie Lucid oder Verdigris, die Daten aus Faktoren wie Verbrauch und Kosten erfassen und diesbezügliche Prognosen erstellen können.

Intelligente Datenräume für gewerbliche Immobilientransaktionen

Immobilienverwalter und Investoren sitzen nicht einfach nur auf ihren Anlagen. In der Immobilienwelt finden ständig Transaktionen statt, bei denen private und gewerbliche Vermögenswerte den Besitzer wechseln. In diesem Zusammenhang erfordern Immobiliendeals die Prüfung großer Mengen an Unterlagen – ein Prozess, der bekannterweise extrem zeitaufwändig ist.

Natural Language Processing (NLP) – eine Unterdisziplin von KI – trägt zur Beschleunigung des Transaktionsprozesses bei, indem es bei der Analyse von Rechtsdokumenten hilft. Der virtuelle Datenraum Drooms NXG stellt Immobilienverwaltern nicht nur einen Ort zur Verfügung, an dem sie deal-relevante Informationen speichern und strukturieren können, sondern bietet auch eingehende Dokumentenanalysen zur Unterstützung der sogenannten Red Flag-Analyse (Findings Manager) und Echtzeitübersetzung, so dass Fachleute von den meisten manuellen Aufgaben innerhalb der Due Diligence befreit werden. Der Findings Manager ermöglicht die Bewertung von Risiken und Chancen, die einer Transaktion innewohnen, während die Dokumentübersetzungsfunktion einen Wettbewerbsvorteil bei Cross-Border Transaktionen bietet.

Mit zunehmender Digitalisierung des Transaktionsgeschäfts können Due Diligence-Prüfungen heute viel schneller durchgeführt werden als früher. Transaktionsanwälte und Immobilienprofis können ihre Tätigkeit künftig somit mehr auf Beratung und Beaufsichtigung ausrichten als auf die Prüfung von Dokumenten.

Automatisierung zur besseren Portfolioverwaltung

Außer der eigentlichen Nutzung von KI gibt es auch Tools, die das Immobilienmanagement erleichtern. So gibt es zum Beispiel Portfolioprozess-Tools, die Gewerbeimmobilienmaklern dabei helfen, Rahmenbedingungen festzulegen, die den Vermarktungsprozess von Immobilienobjekten straffen und verschlanken.

Populäre Tools wie Appfolio und VTS helfen Immobilienmaklern, Marktdaten mit den vertraglichen Informationen zu integrieren. Immobilienvermarktung, Käufersuche und die Kontrolle bestehender Verträge werden durch diese Tools um ein analytisches Element bereichert. Diese KI-Anwendungen können sogar mit Buchhaltungssoftware zusammenarbeiten, um die Finanzen des betreffenden Immobilienobjekts zu verbessern.

KI Chatbots zur Verbesserung von Immobilienverkäufen

Zu guter Letzt bliebe noch ein weiteres interessantes KI-Tool anzuführen, das den Immobiliensektor positiv verändert: KI Chatbots. Diese Chatbots nutzen Maschinenlernfunktionalität zur Demokratisierung von Information, insofern eine gründliche Analyse von Daten aus unterschiedlichen Quellen Computern ermöglicht, den Wert eines Immobilienobjekts einzuschätzen. Im Wesentlichen hilft das Tool Kunden, die perfekte Immobilie zu finden, ohne dafür einen Immobilienmakler oder -investor in Anspruch nehmen zu müssen.

ApartmentOcean, Zestimate und Automabots wickeln schon jetzt Verkäufe mithilfe von Chatbots anstatt von Menschen ab. Dies ist eine spannende Neuerung für den Immobiliensektor, und Innovationen in diesem Bereich dürften in den kommenden Jahren weiter um sich greifen – auch wenn Kritiker auf die vielen ethischen Probleme hinweisen, die mit künstlicher Intelligenz verbunden sind. Hierzu gehört unter anderem die Tatsache, dass diese Technologie in gewaltigem Maße zum Verschwinden von ganzen Berufsgruppen beträgt, zum Beispiel dem Immobilienmakler.

Künstliche Intelligenz verändert den Markt für Immobilien – zum Guten wie zum Schlechten. Investoren, Vermögensverwalter und Eigentümer, die sich der Welt der Künstlichen Intelligenz verschließen, würden auf dem Markt unweigerlich in den Hintergrund rücken.